Pressemeldungen

23.10.09

„Wir müssen neue Wege gehen“

Erstes EWR-Zukunftsforum tagt in Wörrstadt

Erstmals findet unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad das EWR-Zukunftsforum in Wörrstadt statt. Auf Einladung des Energieversorgers mit Sitz in Worms, der das Forum initiiert hat, diskutieren am Montag, 26. Oktober, ab 18:30 Uhr in der Neubornhalle Fachleute und Politiker über die Chancen und Konsequenzen einer Energiewende für die Region Rheinhessen/Ried. „Die Art, wie wir am Standort Energie erzeugen, verteilen und verbrauchen, wird sich grundsätzlich verändern. Vor dem Hintergrund des Klimawandels verlangen Lebensqualität und Wirtschaftskraft in der Region schon in wenigen Jahren andere Antworten von uns als heute“, erklärt Helmut Antz, Vorstand der EWR AG. Mit dem EWR-Zukunftsforum solle deshalb eine ernsthafte und konstruktive Auseinandersetzung um die Zukunft der Energie in der Region angeschoben werden. Geplant sei, dieses Forum künftig zwei Mal im Jahr zu organisieren.

Im Blick haben die Veranstalter von EWR eine „Zukunftsregion Rheinhessen/Ried“. Wie andernorts wollen sie mit Wissenschaftlern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik an neuen Lebens-, Wohn- und Energiekonzepten arbeiten. „Wir stehen vor der größten Erneuerung unserer Energie-Infrastruktur, die es je gab. Da können wir nicht so weiter machen wie bisher. Wir müssen wieder Pioniere sein und neue Wege gehen“, sagt Helmut Antz im Vorfeld des EWR-Zukunftsforums in Wörrstadt, bei dem er um 18:40 Uhr ins Thema einführen wird.

In der Neubornhalle erwartet die rund 100 geladenen Gäste um 19 Uhr zunächst ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Dr. Dieter Rombach vom Fachbereich Informatik der Technischen Universität Kaiserslautern. Der Referent ist außerdem geschäftsführender Leiter des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE). Dieter Rombach wird in Wörrstadt über „Intelligente Energielösungen und neue Perspektiven der Energieversorgung in der Region“ sprechen.

Hochkarätig besetzt ist das Podium, auf dem ab 19:30 Uhr kontroverse Diskussionen erwartet werden. Zugesagt haben Jacqueline Kraege, Staatssekretärin im Umweltministerium Rheinland-Pfalz, Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, sowie Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Außerdem werden Christian Hinsch, Leiter Unternehmenskommunikation juwi Holding AG, Johannes Krämer, Geschäftsführer EWR Netz GmbH, Professor Dr. Ralf Simon, Transferstelle Bingen, und der Technische Leiter der Adolf Schuch GmbH, Professor Dr. Bruno Weis, ihr Wissen in die Runde einbringen.

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